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Bergtourenberichte aus dem Rosenheimer Hausbergen

Bergtour Untersberg Überschreitung

Höhenwanderung kombiniert mit Klettersteig

Der Untersberg ist das nordwestlichste Massiv der Berchtesgadener Alpen. Bekannte Gipfel sind der Berchtesgadener und Salzburger Hochthron. Diese beiden Gipfel können bei einer langen Tour kombiniert werden, wodurch man den Großteil des Karstplateaus überschreitet.

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Toureninfos

Region: Deutschland ⇒ Berchtesgadener AlpenUntersberg
Ziele: Berchtesgadener Hochthron, Salzburger Hochthron
Höhenmeter: 1875
Länge: 17 Kilometer (komplett)
Wegbeschaffenheit: Wanderwege, Bergsteige, Klettersteig
Schwierigkeit: Schwierigkeit 4 von 5
Anforderung Kondition: Anforderung4 von 5 (4 von 5)
Anforderung Orientierung: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Anforderung Weg: Anforderung 3 von 5 (3 von 5)
Landschaft: Anforderung 4 von 5 (4 von 5)
Frequentierung: Anforderung 5 von 5 (5 von 5)
Beste Jahreszeit: Sommer und Herbst
Aufstieg: 3:30 Stunden
Abfahrt 5:00 Stunden
Einkehr: Stöhrhaus(ungefähr 10 Min. entfernt), Toni Lenz Hütte
Karte:Bayerische Alpen - Untersberg, Deutscher Alpenverein, 1:25.000
Tourismus: Marktschellenberg

Anfahrt

  • Mit dem Auto: über die A8 und die Tauernautobahn bis zur Ausfahrt Grödig fahren. Dort der Beschilderung Richtung Berchtesgaden bis nach Marktschellenberg folgen. Gegenüber der Kirche zweigt eine Straße über eine Brücke ab. Am Ortsende links abbiegen und den Schildern nach Ettenberg folgen. Über eine steile Bergstraße wird der Parkplatz vor dem Weiler erreicht.

Ausgangsposition des Berichts: Parkplatz nahe Ettenberg

Tourenbericht

Vom Parkplatz bei Ettenberg folgt man zunächst dem Fahrweg Richtung Scheibenkaseralm. Nach einiger Zeit zweigt ein markierter Pfad ab, der ein Stück abkürzt. Mit zunehmender Höhe wird der Laubwald lichter und nach knapp zwei Stunden ist die Scheibenkaseralm erreicht. An dieser geht es rechts vorbei. Der Pfad führt weiter nach Norden und bald direkt an den Wandfuß des Klettersteigs. Dort legt man den Gurt am besten an und erreicht den Einstieg in wenigen Augenblicken.

Der Hochthronklettersteig führt nun auf dem direkten Weg durch die Südostwand zum Gipfel hinauf, wobei die Kulisse mit Göll, steinernem Meer und vor allem Watzmann mehr als spektakulär ist. Mehr zu diesem Tourabschnitt unter Hochthron Klettersteig. Vom Austieg sind es dann nur noch wenige Meter zum Gipfelkreuz des 1.873 Meter hohen Berchtesgadener Hochthrons.

Hier beginnt nun die eigentliche Überschreitung. Zunächst steigt man zu einem Taferlbaum ab und nimmt hier den Weg zum Salzburger Hochthron. War die Zeit zum ersten Gipfel auf den Schildern reichlich bemessen ist die Angabe 1:45 recht sportlich, aber machbar. Der Weg schlängelt sich nun mir einigen Gegenanstiegen leicht fallend nach Norden. Die vielen Kurven machen den Weg zwischen den.Latschen landschaftlich sehr reizvoll, doch so recht vom Fleck kommt man nicht. Nach einer guten dreiviertel Stunde steigt man in die Mittagsscharte ab, von welcher es noch einmal 200 Höhenmeter plus die gewohnten Gegenanstiege zum Salzburger Hochthron hinauf geht.

Der Abstieg erfolgt über die Toni-Lenz-Hütte. Dazu geht es zuerst zur Mittagsscharte zurück. Hier folgen wir der Beschilderung zur Schutzhütte. Über den teils spektakulär in den Fels geschlagenen Thomas-Eder-Steig verlieren wir rasch an Höhe. An der Hütte geht es direkt vorbei und weiter steil bergab, Mit der Zeit wird der Weg immer breiter, bis man auf einem Fahrweg hinab wandert. Auf ungefähr 700 Höhenmetern verlassen wir den Wanderweg um mit möglichst wenig Umweg zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Mit etwas Sucherei quert man den Bachgraben und entdeckt den verfallenen Weg auf der anderen Seite. Diesem folgt man nun hinab zur Kohlstatt-Diensthütte. Nur einmal verzweigt sich der Weg, wobei man sich hier links hält. An der kleinen Hütte geht man kurz links die Straße hinauf und erreicht gleich einen Fahrweg nach Südosten. Der Weg wird immer steiler bis die Fahrstraße erreicht wird. Auf dieser geht es die letzten 10 Minuten zum Parkplatz zurück.


Karte

Bilder

		Aufstieg Richtung Scheibenkaser auf einem Fahrweg			Berchtesgadener Hochthron			Anseilplatz			im ersten Abschnitt des Klettersteigs			Abschnitt Pfeiler			Genußwandl			Vom Ausstieg ist es nicht mehr weit zum Gipfel			Blick über das Karstplateau des Untersbergs			Links hinten ist der Salzburger Hochthron bereits zu erkennen			Salzburger Hochthron			Abstieg zur Toni-Lenz-Hütte			Rückweg kurz nach dem Verlassen des markierten Wanderweges auf ungefähr 700 Hm			Ungefährer skizzierter Verlauf der Tour - gesehen von Südosten

Bücher und Co*

*Hinweis: Bei den angegeben Landkarten handelt es sich um Karten zur Region dieses Berichts. Dies bedeutet nicht, dass in der jeweiligen Karte auch sämtliche Wege des Berichts zu finden sind. Bei der angegeben Literatur handelt es sich um Bücher und Führer, die zu dieser Tour passen. Das bedeutet nicht, dass Sie in den genannten Büchern die hier vogestellte Tour 1:1 wiederfinden.

Kommentare

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Hinweise

Achtung: Jeder, der in den Bergen unterwegs ist muss für sich selbst Verantwortung übernehmen. Für die Angaben in diesem Tourenbericht wird keine Gewähr für Richtigkeit oder Aktualität übernommen. Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind informieren Sie sich vorher ausreichend, fragen Gebietskenner und gehen Sie niemals ohne Karte in für Sie fremdes Gelände. Die Zeit und Schwierigkeit sind persönliche subjektive Einschätzungen des Autors - diese können sich von den Ihren grundlegend unterscheiden. Höhenangaben können relativ oder absolut abgegeben sein, was zur Folge hat, dass es oft mehr als die dargestellte Höhendifferenz zu erklimmen gilt. Beachten Sie, ob sie passende Ausrüstung für Notfälle mit sich führen. Weiteres dazu im Impressum. Die Autoren von Wikiberge.de sind stets bemüht bei veränderter Lage die Berichte anzupassen. Allerdings wird nicht jede Tour jedes Jahr wiederholt. Falls Ihnen Fehler auffallen oder Sie der Meinung sind, dass die Bewertung nicht passend gewählt ist, so nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Autor dieser Tour: Michael Mertel. Der Tourenbericht stammt aus dem Jahr 2013. Die letzte Aktualisierung fand vor 5 Jahren statt.